FAQ

Fragen? Antworten.

Alles Wichtige rund um GemeinsamKI – kurz und klar.

Was ist GemeinsamKI?

Ein KI-Netz aus Rechnern in Deutschland – Macs, Windows-PCs und Linux-Workstations. Jeder Rechner stellt freie Rechenleistung bereit, zusammen bilden sie ein Mesh, das alle per Chat oder VS Code nutzen können. Datenschutz ist von Anfang an eingebaut: Eine Clearingstelle entfernt personenbezogene Daten, bevor gerechnet wird.

Was bedeutet „Mesh“?

Viele Geräte, die über einen zentralen Hub verbunden sind. Der Hub schickt jede Anfrage an einen passenden Rechner, der gerade frei ist und das gewünschte Modell geladen hat.

Was kostet die Teilnahme?

Die Beta ist kostenlos. Unser Grundsatz: Wer teilt, nutzt mit. Wie es nach der Beta weitergeht, besprechen wir offen mit der Community im Forum.

Wann startet die Beta?

Die Beta läuft schrittweise. Melde dich unter /mitmachen an: Wir schalten nach und nach frei und schreiben dir eine E-Mail, sobald du dabei bist. Den aktuellen Stand teilen wir auch im Forum.

Wie komme ich in die Beta?

Mit einem GemeinsamKI-Konto bist du im Forum dabei. Hub, Chat, API, GemeinsamKI Code und den Agent-Download gibt es in der Beta nach zwei weiteren Schritten: Du meldest dich im Hub für die Beta an und sagst kurz, mit welchem Gerät und wofür du mitmachen möchtest. Danach schalten wir dich frei und schicken dir eine E-Mail. Einen Anspruch auf die Freischaltung gibt es nicht. Wer schon vorher ein aktives Konto im Hub hatte, ist bereits freigeschaltet. Was wir bei der Anmeldung speichern, steht unter /datenschutz#beta-anmeldung.

Welche Geräte können mitmachen?

Macs mit Apple Silicon (M1 bis M6) sind der Schwerpunkt der Beta – sie teilen sich Arbeits- und Grafikspeicher und eignen sich besonders für große Modelle. Windows- und Linux-Rechner mit leistungsfähiger Grafikkarte (ab etwa 8 GB VRAM) binden wir schrittweise an. Anmelden kannst du jedes Gerät schon jetzt.

Gibt es die App auch für Windows und Linux?

Ja, die App wird es für macOS, Windows und Linux geben. Wir starten mit dem Mac, Windows und Linux folgen in der Beta. Unter Linux läuft sie auch auf Servern ohne Desktop.

Wird mein Rechner dadurch langsamer?

Nur, während er rechnet. Du bestimmst per Play, Stop oder Zeitplan, wann das passiert – zum Beispiel nachts. Außerdem legst du fest, wie viel Speicher er teilen darf.

Kann ich festlegen, wann mein Rechner teilt?

Ja. Wähle „Immer“, „Nur nachts“, „Nach Feierabend“, „Am Wochenende“ oder lege eigene Zeiten fest. Ein Klick auf Stop beendet die Freigabe sofort.

Was ist mit Strom und Akku?

Wir empfehlen, nur im Netzbetrieb zu teilen – am besten per Zeitplan, wenn du deinen Rechner ohnehin nicht nutzt. Den Strom für das Teilen zahlt, wer seinen Rechner bereitstellt.

Welche Software läuft auf meinem Rechner?

Die GemeinsamKI-App und eine bewährte lokale KI-Laufzeit – auf dem Mac LM Studio, unter Windows und Linux llama.cpp. Die Einrichtung erklären wir Schritt für Schritt.

Wie nutze ich das Mesh?

Im Browser-Chat unter chat.gemeinsamki.de, mit GemeinsamKI Code in VS Code und für eigene Programme über die API. Dafür brauchst du ein GemeinsamKI-Konto, die Beta-Anmeldung und unsere Freischaltung; das Konto allein öffnet nur das Forum. Die erste Testphase dreht sich ums Coding.

Welche Modelle gibt es?

Alles, was die Rechner im Mesh geladen haben – zum Beispiel offene Modelle wie GPT-OSS von OpenAI oder Qwen von Alibaba, die lokal laufen. Die Auswahl wächst mit jedem neuen Rechner.

Brauche ich einen eigenen Rechner, um mitzunutzen?

Nein. Zum Nutzen reichen ein Browser oder VS Code und ein Konto, das wir für die Beta freigeschaltet haben. Wer zusätzlich einen Rechner teilt, lässt das Mesh wachsen.

Was macht die Clearingstelle?

Sie ersetzt personenbezogene Angaben in deiner Anfrage durch Platzhalter, bevor ein fremdes Gerät den Text sieht – regelbasiert und offline, in 16 Arten: Namen mit Kontext, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, IBAN, Karten-, Steuer-, Sozialversicherungs- und Ausweisnummern, Kfz-Kennzeichen, Straßen, Orte, Geburtsdaten, IP- und MAC-Adressen, Zugangsdaten und Benutzerpfade. Ein Wächter prüft den Text ein zweites Mal. Die Platzhalter werden erst in der Antwort für dich wieder ersetzt. Grenzen: Ein Name ohne erkennbaren Kontext kann durchrutschen, Bilder lassen sich nicht pseudonymisieren.

Wer kann meine Eingaben sehen?

Unser Hub und das Gerät im Verbund, das deine Anfrage berechnet. Welches Gerät was bekommt, hängt von seiner Vertrauensstufe ab: Vertraute Betreibergeräte (Stufe A, mit Vertrag) sehen Klartext und Bilder, Geräte unter Verschwiegenheit (Stufe B) und offene Community-Geräte (Stufe C) nur pseudonymisierten Text. Kein Gerät erfährt, wer gefragt hat. Bis zum Ende der Beta gilt trotzdem: keine Passwörter, Kundendaten oder Geschäftsgeheimnisse eingeben.

Was bedeutet der Beta-Hinweis?

GemeinsamKI ist in der Betaphase. Fehler sind möglich – auch bei der Pseudonymisierung und Anonymisierung: Personendaten können trotz aller Vorkehrungen unverändert an Geräte im Verbund gelangen, und Antworten können falsch sein. Deshalb bestätigt jeder bei der Registrierung – wer schon ein Konto hat, beim nächsten Besuch – mit einem Häkchen, dass er den Hinweis gelesen hat, sich der Risiken bewusst ist und mit größter Vorsicht vorgeht: keine echten personenbezogenen Daten Dritter, keine Kundendaten, keine Passwörter oder Zugangsdaten, keine Geschäftsgeheimnisse; erfundene oder öffentliche Daten nutzen und jede Antwort prüfen. Ohne die Bestätigung bleiben Chat, GemeinsamKI Code (VS Code) und die API gesperrt. Der Beta-Hinweis ist nicht dasselbe wie die Beta-Freischaltung: Hub, Chat, API, GemeinsamKI Code und den Agent gibt es außerdem erst, wenn wir dich nach deiner Beta-Anmeldung freigeschaltet haben. Den Wortlaut findest du in den Nutzungsbedingungen unter /nutzungsbedingungen#beta-hinweis. Erscheint der Hinweis in einer neuen Fassung, fragen wir erneut.

Was bedeuten die drei Vertrauensstufen?

A „vertraut“: Geräte von GemeinsamKI und von Geschäftskunden mit Auftragsverarbeitungsvertrag, mit eigenem Geräteschlüssel und einem GemeinsamKI-Konto als Besitzer, von uns als vertraut eingestuft – sie bekommen Klartext und werden bevorzugt. B „Verschwiegenheit“: Geräte mit Geräteschlüssel, Besitzer-Konto, Knotenvertrag und von uns eingetragener Verschwiegenheitsverpflichtung – nur pseudonymisierter Text, auch wenn der Wächter noch einen Rest meldet. C „offen“: alle übrigen Geräte – nur pseudonymisierter Text ohne Rest, sonst geht die Anfrage nicht an dieses Gerät. Der Hub wählt die höhere Stufe vor der Auslastung.

Was ist der Knotenvertrag?

Der Vertrag, den du im Einrichtungsassistenten des Agenten annimmst, wenn du ein Gerät in den Verbund bringst – bei einer neuen Fassung fragt der Agent erneut. Er regelt, welche Daten dein Gerät je nach Stufe bekommt, dass du keine Inhalte protokollierst, speicherst oder weitergibst, dass du den Geräteschlüssel deines Geräts nicht weitergibst, dass das Gerät in der EU steht und dass Stop sofort gilt. Den Wortlaut findest du unter /knotenvertrag. Für Stufe B kommt die Verschwiegenheitsverpflichtung dazu; tritt dein Gerät einem Cluster bei, nimmst du zusätzlich den Cluster-Zusatz an, den der Agent beim Beitritt zeigt.

Was ist ein Cluster?

Eine kleine Gruppe im Hub: Ein Konto lädt Mitglieder und Geräte ein, und Anfragen der Mitglieder rechnen nur auf den Geräten der Gruppe. Pseudonymisierung, Wächter und Vertrauensstufen gelten auch dort; ein Cluster hebt nie die Stufe eines Geräts. Mehr unter /cluster, die Regeln in den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung, jeweils Abschnitt „Cluster“.

Werden meine Chats gespeichert?

Ja, im Hub in deinem Konto, bis du sie löschst – standardmäßig pseudonymisiert: Die Nachrichten liegen mit Platzhaltern in der Datenbank, die Zuordnung je Unterhaltung verschlüsselt (AES-256-GCM) mit einem Schlüssel, den der Betreiber getrennt hält. Du siehst immer die Originale. In deinem Konto kannst du das abschalten. Ein Prompt-Protokoll ist standardmäßig aus.

Woran erkenne ich, dass eine KI geantwortet hat?

Im Chat, im Hub und in VS Code steht dauerhaft der Hinweis, dass du mit einer KI arbeitest. Maschinenlesbar trägt jede Antwort den Kopf X-GemeinsamKI-Generated: ai und die Vertrauensstufe des Geräts; API-Antworten enthalten ein Feld gemeinsamki.generated, Commits in VS Code einen Trailer. In deine Dateien schreiben wir keine Kennzeichnungskommentare.

Wofür darf ich GemeinsamKI nicht nutzen?

Nicht für Hochrisiko-Zwecke nach Anhang III der KI-Verordnung – etwa Kreditwürdigkeit und Scoring, Bewerberauswahl und Personalentscheidungen, Prüfungsbewertung, Biometrie, Strafverfolgung, Migration, Justiz, Wahlen oder kritische Infrastruktur – und nicht für verbotene Praktiken nach Art. 5. Berufsgeheimnisse (§ 203 StGB) und besondere Kategorien nach Art. 9 DSGVO nur auf Geräten der Stufe A mit Auftragsverarbeitungsvertrag. Einzelheiten stehen in den Nutzungsbedingungen.

Kann jemand auf meine Dateien zugreifen?

Der Agent stellt nur Rechenleistung für Modelle bereit und reicht Anfragen an deine lokale Laufzeit (LM Studio, Ollama) durch; auf deine Dokumente greift er nicht zu. Im Bereich „Sicherheit“ seines Bedienpanels liest er die Einstellungen von LM Studio und ändert sie nur, wenn du es anklickst. Updates installiert er nur mit gültiger Signatur. In VS Code pseudonymisiert die Engine auf deinem Rechner, bevor etwas den Rechner verlässt.

Was hat igakuro damit zu tun?

igakuro ist unser lokales KI-Modell, das personenbezogene Daten in deutschen Texten erkennt und unkenntlich macht – auf dem eigenen Rechner, ohne Cloud. Die Erfahrungen daraus stecken im Regelwerk der Clearingstelle. Im Hub läuft kein igakuro; es ist eine Option für deinen Rechner, nicht Teil des Verbunds.

Warum muss ich mich im Forum vorstellen?

Wir wollen eine Community, in der man weiß, mit wem man spricht. Deshalb stellst du dich bei der Registrierung kurz vor. Mit Vorstellung und bestätigter E-Mail-Adresse kannst du alles lesen und mitschreiben.

Ist das Forum öffentlich?

Ja, lesen kann jeder – auch Suchmaschinen. Mitschreiben können nur Mitglieder. Interne Bereiche (mit Schloss gekennzeichnet) und die Vorstellungsrunde sehen nur freigeschaltete Mitglieder. Beim Schreiben und Bearbeiten stellst du jedes Thema und jeden Beitrag auf „Öffentlich“ oder „Nur für Mitglieder“. Deine E-Mail-Adresse sieht nur das Team.

Wer steckt hinter GemeinsamKI?

GemeinsamKI ist ein Projekt der ResultOS UG (haftungsbeschränkt) aus Waldershof, Geschäftsführer sind Deniz Fritsch und Matthias Eger. Wir bringen langjährige IT-Erfahrung mit, stehen in engem Austausch mit Datenschutzbeauftragten und haben mit igakuro bereits eine lokale Anonymisierungs-KI gebaut. Alle Angaben stehen im Impressum.

Kann ich spenden?

Nein – GemeinsamKI wird von einem privaten Unternehmen betrieben, nicht von einem Verein. Wer uns unterstützen möchte, mit Wissen, als Partner, per Joint Venture oder als Investor, meldet sich gern über die Seite „Unterstützen“.

Wie kann ich helfen?

Gerät anmelden, im Forum mitdiskutieren, die Clearingstelle testen, weitersagen – oder als Partner mitbauen. Jeder Beitrag macht das Mesh stärker.

Mesh-Status