Sicherheit

Sicher. Und ehrlich.

Dein Rechner, deine Daten, deine Regeln. Hier steht, wie wir das Mesh absichern, welches Gerät was zu sehen bekommt – und wo die Grenzen liegen.

Unsere Grundsätze

Sechs Grundsätze, nach denen wir bauen.

Und ein siebter, der über allem steht: Wir sagen offen, was schon funktioniert und was nicht.

Verschlüsselt

Alle Verbindungen zu Website, Hub, Chat und den Rechnern im Verbund laufen per TLS.

Pseudonymisiert zuerst

Personenbezogene Angaben werden durch Platzhalter ersetzt, bevor ein fremder Rechner den Text sieht. Ein Wächter prüft den Text ein zweites Mal.

Drei Vertrauensstufen

Jedes Gerät im Verbund hat eine Stufe. Klartext und Bilder ohne Rückfrage bekommen nur vertraute Betreibergeräte.

Stop heißt Stop

Ein Klick, und dein Rechner ist sofort raus aus dem Mesh. Laufende Anfragen enden.

Server in Deutschland

Website, Hub und Chat laufen auf Servern in Deutschland. Geräte im Verbund stehen in der EU.

Signierte Updates

Agent, Engine und VS-Code-Erweiterung installieren nur Updates, deren Signatur sie prüfen können – nie unsignierte Dateien.

Geschützter Weg

So reist deine Anfrage.

Im Chat und über die API prüft und pseudonymisiert der Hub. In VS Code passiert das schon auf deinem Rechner, bevor etwas den Rechner verlässt.

  1. DuDeine Frage geht per TLS an unseren Hub – aus dem Chat, der API oder aus VS Code.
  2. ClearingstelleEin Regelwerk ersetzt Namen, Adressen, Kontodaten und mehr durch Platzhalter. Ein Wächter prüft den Text ein zweites Mal.
  3. Gerät im VerbundDer Hub wählt ein Gerät nach Vertrauensstufe – vertraut vor Verschwiegenheit vor offen –, erst dann nach Last.
  4. AntwortKommt verschlüsselt zurück. Platzhalter werden wieder ersetzt, die Antwort ist als KI-Antwort gekennzeichnet.

Was die Clearingstelle erkennt

Regelbasiert, ohne Cloud.

Das Regelwerk arbeitet offline, in Hub und Engine gleich. Es ersetzt Personennamen mit Kontext (etwa „Frau Weber“, „Sehr geehrter Herr …“, „Kunde:“), E-Mail-Adressen, Telefonnummern, IBAN, Kartennummern, Steuer-IDs, Sozialversicherungs- und Ausweisnummern, Kfz-Kennzeichen, Straßen mit Hausnummer, Postleitzahl mit Ort, Geburtsdaten, IP- und MAC-Adressen, Zugangsdaten und Geheimnisse sowie Benutzerpfade wie /Users/<name>.

Platzhalter statt Daten

Aus „Sabine Weber“ wird [[PER_1]], aus der IBAN [[IBAN_1]]. Im Code-Modus bleiben Ersatzwerte formatgleich, damit Programme weiterlaufen. Die Zuordnung liegt im Tresor – in VS Code auf deinem Rechner, im Chat verschlüsselt im Hub.

Der Wächter

Eine zweite, unabhängige Prüfung des ausgehenden Texts. Findet sie noch einen Rest mit Personenbezug, geht der Text nur an ein Gerät unter Verschwiegenheit – oder gar nicht.

Die Grenzen

Ein Name ohne erkennbaren Kontext im Fließtext kann durchrutschen. Bilder lassen sich nicht pseudonymisieren – sie gehen nur an vertraute Geräte oder nach deiner ausdrücklichen Freigabe.

Wer kann was sehen?

Drei Stufen. Ehrlich gesagt.

Eine Anfrage wird auf einem Gerät im Verbund verarbeitet – dafür muss dieses Gerät den Text lesen können. Welches Gerät was bekommt, hängt von seiner Vertrauensstufe ab. Der Hub bevorzugt die höhere Stufe, noch vor der Auslastung.

A – vertraut

Geräte von GemeinsamKI und von Geschäftskunden mit Auftragsverarbeitungsvertrag, angemeldet mit eigenem Geräteschlüssel und einem GemeinsamKI-Konto als Besitzer und von uns als vertraut eingestuft. Sie bekommen Klartext und Bilder – von allen Benutzern, deren Anfragen sie zugeteilt bekommen – und werden bevorzugt gewählt.

B – Verschwiegenheit

Geräte mit eigenem Geräteschlüssel und einem GemeinsamKI-Konto als Besitzer, deren Betreiber den Knotenvertrag angenommen und die Verschwiegenheitsverpflichtung abgegeben haben (von uns eingetragen). Sie bekommen nur pseudonymisierten Text – auch dann, wenn der Wächter noch einen Rest meldet.

C – offen

Alle übrigen Geräte der Community. Sie bekommen nur pseudonymisierten Text, in dem der Wächter keinen Rest findet. Sonst wird die Anfrage nicht gesendet, sondern gesperrt oder an ein Gerät höherer Stufe gegeben.

Kein Gerät erfährt, wer gefragt hat: keine Kontokennung, keine IP-Adresse, keine E-Mail-Adresse. Felder wie user und metadata aus API-Anfragen entfernt der Hub. Bilder gehen an Geräte der Stufen B und C nur, wenn du das im Chat für genau diese Nachricht oder in VS Code für den Auftrag freigibst.

In VS Code pseudonymisiert die Engine auf deinem Rechner, bevor etwas den Rechner verlässt. Die Zuordnung bleibt dort und wird mit dem Auftrag gelöscht. Im Chat speichert der Hub deine Unterhaltungen pseudonymisiert; die Zuordnung liegt je Unterhaltung verschlüsselt im Hub, den Schlüssel hält der Betreiber. Das kannst du in deinem Konto abschalten.

Unsere Software speichert auf fremden Geräten keine Inhalte, und der Knotenvertrag verbietet es den Betreibern. Technisch erzwingen können wir das auf fremden Geräten nicht in jedem Fall. Solange die Beta läuft, gilt deshalb: Gib keine Passwörter, Zugangsdaten, Kundendaten oder Geschäftsgeheimnisse ein. Für Tests eignen sich erfundene oder öffentliche Daten. Diesen Beta-Hinweis bestätigt jeder verpflichtend bei der Registrierung – wer schon ein Konto hat, beim nächsten Besuch; ohne Bestätigung bleiben Chat, GemeinsamKI Code und Programmierschnittstelle gesperrt.

Was die Clearingstelle heute kann und was noch fehlt, steht auf der Seite Datenschutz by Design; Rollen, Empfänger und Fristen in der Datenschutzerklärung.

Auch auf dieser Website

Keine Tracking-Cookies. Keine Fremd-Tracker.

Wir messen pseudonym, welche Seiten gelesen werden – ohne Cookies und ohne Dienste von Dritten. IP-Adressen landen nicht in unserer Statistik. Cookies setzen wir nur, wenn du dich anmeldest.

  • 0 Tracking-Cookiesfür Statistik oder Werbung
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  • 0 IP-Adressenin der Statistik

Fragen zur Sicherheit

Gut zu wissen.

Was macht die Clearingstelle?

Sie ersetzt personenbezogene Angaben in deiner Anfrage durch Platzhalter, bevor ein fremdes Gerät den Text sieht – regelbasiert und offline, in 16 Arten: Namen mit Kontext, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, IBAN, Karten-, Steuer-, Sozialversicherungs- und Ausweisnummern, Kfz-Kennzeichen, Straßen, Orte, Geburtsdaten, IP- und MAC-Adressen, Zugangsdaten und Benutzerpfade. Ein Wächter prüft den Text ein zweites Mal. Die Platzhalter werden erst in der Antwort für dich wieder ersetzt. Grenzen: Ein Name ohne erkennbaren Kontext kann durchrutschen, Bilder lassen sich nicht pseudonymisieren.

Wer kann meine Eingaben sehen?

Unser Hub und das Gerät im Verbund, das deine Anfrage berechnet. Welches Gerät was bekommt, hängt von seiner Vertrauensstufe ab: Vertraute Betreibergeräte (Stufe A, mit Vertrag) sehen Klartext und Bilder, Geräte unter Verschwiegenheit (Stufe B) und offene Community-Geräte (Stufe C) nur pseudonymisierten Text. Kein Gerät erfährt, wer gefragt hat. Bis zum Ende der Beta gilt trotzdem: keine Passwörter, Kundendaten oder Geschäftsgeheimnisse eingeben.

Was bedeutet der Beta-Hinweis?

GemeinsamKI ist in der Betaphase. Fehler sind möglich – auch bei der Pseudonymisierung und Anonymisierung: Personendaten können trotz aller Vorkehrungen unverändert an Geräte im Verbund gelangen, und Antworten können falsch sein. Deshalb bestätigt jeder bei der Registrierung – wer schon ein Konto hat, beim nächsten Besuch – mit einem Häkchen, dass er den Hinweis gelesen hat, sich der Risiken bewusst ist und mit größter Vorsicht vorgeht: keine echten personenbezogenen Daten Dritter, keine Kundendaten, keine Passwörter oder Zugangsdaten, keine Geschäftsgeheimnisse; erfundene oder öffentliche Daten nutzen und jede Antwort prüfen. Ohne die Bestätigung bleiben Chat, GemeinsamKI Code (VS Code) und die API gesperrt. Der Beta-Hinweis ist nicht dasselbe wie die Beta-Freischaltung: Hub, Chat, API, GemeinsamKI Code und den Agent gibt es außerdem erst, wenn wir dich nach deiner Beta-Anmeldung freigeschaltet haben. Den Wortlaut findest du in den Nutzungsbedingungen unter /nutzungsbedingungen#beta-hinweis. Erscheint der Hinweis in einer neuen Fassung, fragen wir erneut.

Was bedeuten die drei Vertrauensstufen?

A „vertraut“: Geräte von GemeinsamKI und von Geschäftskunden mit Auftragsverarbeitungsvertrag, mit eigenem Geräteschlüssel und einem GemeinsamKI-Konto als Besitzer, von uns als vertraut eingestuft – sie bekommen Klartext und werden bevorzugt. B „Verschwiegenheit“: Geräte mit Geräteschlüssel, Besitzer-Konto, Knotenvertrag und von uns eingetragener Verschwiegenheitsverpflichtung – nur pseudonymisierter Text, auch wenn der Wächter noch einen Rest meldet. C „offen“: alle übrigen Geräte – nur pseudonymisierter Text ohne Rest, sonst geht die Anfrage nicht an dieses Gerät. Der Hub wählt die höhere Stufe vor der Auslastung.

Was ist der Knotenvertrag?

Der Vertrag, den du im Einrichtungsassistenten des Agenten annimmst, wenn du ein Gerät in den Verbund bringst – bei einer neuen Fassung fragt der Agent erneut. Er regelt, welche Daten dein Gerät je nach Stufe bekommt, dass du keine Inhalte protokollierst, speicherst oder weitergibst, dass du den Geräteschlüssel deines Geräts nicht weitergibst, dass das Gerät in der EU steht und dass Stop sofort gilt. Den Wortlaut findest du unter /knotenvertrag. Für Stufe B kommt die Verschwiegenheitsverpflichtung dazu; tritt dein Gerät einem Cluster bei, nimmst du zusätzlich den Cluster-Zusatz an, den der Agent beim Beitritt zeigt.

Was ist ein Cluster?

Eine kleine Gruppe im Hub: Ein Konto lädt Mitglieder und Geräte ein, und Anfragen der Mitglieder rechnen nur auf den Geräten der Gruppe. Pseudonymisierung, Wächter und Vertrauensstufen gelten auch dort; ein Cluster hebt nie die Stufe eines Geräts. Mehr unter /cluster, die Regeln in den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung, jeweils Abschnitt „Cluster“.

Werden meine Chats gespeichert?

Ja, im Hub in deinem Konto, bis du sie löschst – standardmäßig pseudonymisiert: Die Nachrichten liegen mit Platzhaltern in der Datenbank, die Zuordnung je Unterhaltung verschlüsselt (AES-256-GCM) mit einem Schlüssel, den der Betreiber getrennt hält. Du siehst immer die Originale. In deinem Konto kannst du das abschalten. Ein Prompt-Protokoll ist standardmäßig aus.

Woran erkenne ich, dass eine KI geantwortet hat?

Im Chat, im Hub und in VS Code steht dauerhaft der Hinweis, dass du mit einer KI arbeitest. Maschinenlesbar trägt jede Antwort den Kopf X-GemeinsamKI-Generated: ai und die Vertrauensstufe des Geräts; API-Antworten enthalten ein Feld gemeinsamki.generated, Commits in VS Code einen Trailer. In deine Dateien schreiben wir keine Kennzeichnungskommentare.

Wofür darf ich GemeinsamKI nicht nutzen?

Nicht für Hochrisiko-Zwecke nach Anhang III der KI-Verordnung – etwa Kreditwürdigkeit und Scoring, Bewerberauswahl und Personalentscheidungen, Prüfungsbewertung, Biometrie, Strafverfolgung, Migration, Justiz, Wahlen oder kritische Infrastruktur – und nicht für verbotene Praktiken nach Art. 5. Berufsgeheimnisse (§ 203 StGB) und besondere Kategorien nach Art. 9 DSGVO nur auf Geräten der Stufe A mit Auftragsverarbeitungsvertrag. Einzelheiten stehen in den Nutzungsbedingungen.

Kann jemand auf meine Dateien zugreifen?

Der Agent stellt nur Rechenleistung für Modelle bereit und reicht Anfragen an deine lokale Laufzeit (LM Studio, Ollama) durch; auf deine Dokumente greift er nicht zu. Im Bereich „Sicherheit“ seines Bedienpanels liest er die Einstellungen von LM Studio und ändert sie nur, wenn du es anklickst. Updates installiert er nur mit gültiger Signatur. In VS Code pseudonymisiert die Engine auf deinem Rechner, bevor etwas den Rechner verlässt.

Was hat igakuro damit zu tun?

igakuro ist unser lokales KI-Modell, das personenbezogene Daten in deutschen Texten erkennt und unkenntlich macht – auf dem eigenen Rechner, ohne Cloud. Die Erfahrungen daraus stecken im Regelwerk der Clearingstelle. Im Hub läuft kein igakuro; es ist eine Option für deinen Rechner, nicht Teil des Verbunds.

Warteliste offen · macOS, Windows & Linux

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